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  Der erfolgreiche Weg in das Berufsleben
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Pestalozzi-Mittelschule Regensburg

ECDL Testzentrum

 

... ich suche nicht Bildung zur Mathematik;
ich suche Bildung zur Menschlichkeit,
   und diese entquillet nur durch die Liebe.

 

(Dieser Textbeitrag wurde durch unseren ehemaligen Kollegen Heinz Leidl zusammengetragen)

Am 12. Januar 1746 wurde Johann Heinrich Pestalozzi als Sohn eines Chirurgen in   Zürich geboren. Früh lernte er während der Zeit, die er beim Großvater, einem   Dorfpfarrer in der Nähe Zürichs verlebte, die Not des Landvolkes kennen. Er    entschloss sich nach dem Besuch des Gymnasiums, wo ihn Lehrer Johann Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger in den Geist der Aufklärung einführten und mit Rousseaus Denken vertraut machten, Landwirt zu werden. 1769 heiratete er eine Züricher Kaufmannstochter, aus deren Ehe Pestalozzis einziger Sohn hervorging.


Aus religiös verwurzelter Liebe wandte er sein pädagogisches Wirken vor allem      den unteren Gesellschaftsschichten zu. So begründete Pestalozzi eine Armenanstalt  auf Neuhof für Kinder, ferner das Waisenhaus in Stanz - damit wurde er zum         Urvater der heutigen Kinderdörfer - und schuf 1804 in Iferten ein Erziehungsinstitut von Weltruf, verbunden mit   Schule, Lehrerbildungsanstalt, Alterspension und Kinderheim. Seine Erziehungsgrundsätze sind in zahlreichen      Schriften niedergelegt, die teilweise zu echten Volksbüchern in ganz Europa wurden: Lienhard und Gertrud (1781/1787), Stanser Brief (1799), und Wie Gertrud ihre Kinder lehrt (1801).


Die Grundlage aller Erziehung ist nach Pestalozzis Auffassung die konkrete Anschauung und die Selbsttätigkeit des Schülers, eingebunden in die religiöse Gemeinschaft, verbunden mit Familie und Dorfheimat. Die Mutter-Kind-Beziehung, die Wohnstube waren das Modell seiner Erziehung. Die Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse sah Pestalozzi in einer Versittlichung durch die Familie.


Johann Heinrich Pestalozzi gilt als der prägende Geist der Volksschule und ihres Lehrerstandes im 19. Jahrhundert. Er vertrat immer die Idee der Volksbildung und zwar in einer Zeit, die mehr zur Bildung der Gelehrten neigte. Am 17. Februar 1827 starb er in Brugg und wurde auf dem Dorffriedhof zu Birr begraben. Später ehrten ihn seine Landsleute mit folgender Grabinschrift:

   
JOHANN HEINRICH PESTALOZZI

geboren in Zürich am 12. Januar 1746

gestorben in Brugg den 17. Hornung 1827

Retter der Armen auf Neuhof.

Prediger des Volkes

in Lienhard und Getrud,

zu Stanz Vater der Waisen,

zu Burgdorf und Münchenbuchsee

Gründer der neuen Volksschule,

in Iferten Erzieher der Menschheit,

Mensch, Christ, Bürger,

Alles für andere, für sich nichts!

Segen seinem Namen!

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